Aufbruch
„Von der Hausfrau zur Staatsfeindin“
Eine Hausfrau und Mutter verlässt ihre Rolle und findet den Mut zum öffentlichen Widerspruch.
Veränderung beginnt dort, wo wir eigensinnig werden. Auf dem Fundament meiner eigenen Geschichte und meiner Arbeit an Übergangskompetenz begleite ich Menschen durch ihre Übergänge, bis sie ihre eigene Stimme wiederfinden. Wie dieser Weg für mich begann, erzähle ich in Band I meiner Trilogie: „Von der Hausfrau zur Staatsfeindin“.
Veränderung beginnt dort, wo wir eigensinnig werden. Auf dem Fundament meiner eigenen Geschichte und meiner Arbeit an Übergangskompetenz begleite ich Menschen durch ihre Übergänge, bis sie ihre eigene Stimme wiederfinden. Wie dieser Weg für mich begann, erzähle ich in Band I meiner Trilogie: „Von der Hausfrau zur Staatsfeindin“.
„Übergangskompetenz ist die Fähigkeit, im Dazwischen nicht verloren zu gehen.“
Der autofiktionale Auftakt einer Romantrilogie über die ersten Schritte des Aufbruchs. Band I erzählt von politischem Erwachen, dem Aufbrechen alter Strukturen und dem Mut zur großen Veränderung.
Mehr über das Buch →Vorträge über echten Aufbruch, echten Zusammenbruch und echte Transformation, getragen von gelebter Erfahrung, reflektierter Praxis und einer Stimme, die auch schwierige Themen in Bewegung übersetzen kann.
Mehr erfahren →Persönliche 1:1-Begleitung, individuell abgestimmt auf deine Bedürfnisse, mit konkreter Hilfestellung auf dem Weg zurück in deine Handlungsfähigkeit.
Mehr erfahren →Ich habe sehr unterschiedliche Leben gelebt. Immer wieder kam der Punkt, an dem das Bisherige nicht mehr trug. Mit der Zeit habe ich verstanden, worin meine eigentliche Stärke liegt: Ich kann Übergänge durchqueren.
Ich studierte Rechtswissenschaften und lernte dort, wie genau Sprache sein kann. Bevor ich das Studium abschloss, führte mich das Leben woandershin: Ich wurde Mutter, Ehefrau und Hausfrau. Plötzlich lebte ich ein Leben, das ganz anders aussah, als ich es mir vorgestellt hatte.
In diesen Jahren übernahm ich aus eigener Betroffenheit die Leitung einer Selbsthilfegruppe für Sterneneltern. Später wagte ich beruflich einen Neuanfang und begann eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten. Mitten in diese Zeit fiel das Ende meiner Ehe, und ich lernte, Beruf und Alltag als alleinerziehende Mutter zu tragen.
Dann nahm mein Leben eine ganz neue Richtung. Ich gründete eine politische Vereinigung, organisierte Demonstrationen, Presseveranstaltungen und öffentliche Auftritte und wurde fast über Nacht zu einer Person des öffentlichen Lebens. Ich lernte, vor Menschen zu sprechen, unter Druck zu entscheiden und Verantwortung zu tragen. Und ich musste auf harte Weise lernen, dass Widerspruch allein noch keine Stimme ist.
Die tiefste Veränderung meines Lebens geschah abseits jeder Bühne: als ich lernen musste, für meine vier Kinder und mich neue Sicherheit zu schaffen. Ich verließ eine gewalttätige Partnerschaft und befreite uns aus häuslicher Gewalt. Danach wurden Nachtrennungsgewalt, Stalking und familiengerichtliche Auseinandersetzungen plötzlich zu meinem Alltag.
In dieser Zeit sah mein Leben nach Überleben aus. Und genau dort lernte ich, was Veränderung wirklich bedeutet. Sie geschieht in einem eigenartigen Raum dazwischen: Das Alte trägt nicht mehr, das Neue ist noch nicht da, und trotzdem fordert der Alltag jeden Tag aufs Neue.
Ich wandte mich meiner eigenen Geschichte zu, meinen Mustern, Prägungen und Schatten, und der Frage, was davon wirklich zu mir gehörte. Spirituelle Arbeit, psychotherapeutische Begleitung und die Auseinandersetzung mit meiner Biografie halfen mir, mich Stück für Stück wiederzufinden.
Dabei verstand ich ein altes Wort neu: Eigensinn. Man hatte es mir oft als Vorwurf entgegengehalten. Heute lese ich es wörtlich, als den eigenen Sinn, den man sich weder leiht noch verordnen lässt. Wer ihm folgt, findet nach und nach zu einer eigenen Stimme. Zu einer Stimme, die für etwas steht.
Aus dieser Zeit entstand mein Buch. Und mit ihm eine Erkenntnis, die heute den Kern meiner Arbeit bildet: Der Mut zur Veränderung entsteht mitten im Zusammenbruch.
Heute weiß ich, dass Übergänge eine eigene Kompetenz verlangen: innehalten und sehen, was wirklich ist. Sortieren, was trägt und was gehen darf. Und einen eigenen Schritt wagen, auch wenn der Weg noch nicht ganz sichtbar ist. Ich nenne das Übergangskompetenz.
Genau darin begleite ich heute andere Menschen. Ich bringe die Erfahrung mit, den Raum zwischen Gehen und Ankommen selbst zu kennen, und das Wissen, dass genau dort etwas beginnen kann. Die Antworten für ihr Leben finden sie selbst.
„Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn das alte Leben verschwunden ist und das neue noch keine Form hat.“
Die Verwandlung einer Hausfrau und Mutter zur Aktivistin, vor dem Hintergrund der Corona-Lockdowns, wachsenden politischen Engagements und einer Beziehung, die zur Falle wird.
„Ich schreibe nicht, um zu korrigieren, was andere in mir sahen. Ich schreibe, um meiner eigenen Seele eine Stimme zu verleihen.“ aus Band I
„Von der Hausfrau zur Staatsfeindin“
Eine Hausfrau und Mutter verlässt ihre Rolle und findet den Mut zum öffentlichen Widerspruch.
„Von der Staatsfeindin zur Überlebenden“
Der Weg durch die tiefste Krise und die dunkelste Dunkelheit.
„Von der Überlebenden zu sich selbst“ (Arbeitstitel)
Integration, die Rückkehr zu sich selbst und die leise Hoffnung auf ein gutes Ende.
Aktuell arbeite ich an Band II. Voraussichtliche Veröffentlichung: Herbst/Winter 2027.
Das Schreiben war mein erster Ort, an dem ich ganz bei mir sein konnte. Schon als Jugendliche hielt ich auf Papier fest, wofür mir im Gespräch die Worte fehlten. Später trat es zurück, hinter Pflichten, hinter Vernunft und hinter Texte, die Regeln folgen mussten: juristische Formulierungen, politische Reden, Aufrufe mit einem Zweck. Erst ein Schreibkurs gab mir zurück, was ich verloren hatte. Heute schreibe ich, um auszusprechen, was lange ungesagt blieb.
Am Anfang standen Tagebucheinträge, geschrieben während der Corona-Pandemie und während ich mich aus häuslicher Gewalt befreite. Ich schrieb, um zu überleben.
Irgendwann wurde mir klar, dass in diesen Heften mehr stand als ein Tagebuch. Aus eigenen Erfahrungen ist im Schreiben eine literarische Welt gewachsen, in der Erlebtes, Erfundenes, Verdichtetes und Verschobenes nebeneinanderstehen. Eine Geschichte, die vielleicht gehört werden sollte.
Die Trilogie verarbeitet autobiografische Erfahrungen in fiktionalisierter und literarisch verdichteter Form. Namen, Figuren, biografische Merkmale, zeitliche Abläufe und Ereignisse wurden teils verändert, miteinander verbunden oder frei erfunden. Die Figuren des Romans sind eigenständige literarische Gestalten und keine vollständigen Abbilder realer Personen.
Die C.S.P.F. bündelt meine Arbeit als Übergangsbegleiterin, Keynote-Speakerin und Autorin. Ihr Name trägt einen Gedanken, der mich selbst durch viele Umbrüche getragen hat: Kraft verläuft nicht linear. Leben verläuft in Zyklen. Etwas endet, etwas gerät ins Wanken, etwas muss neu sortiert werden, und mitten darin kann etwas Neues entstehen.
„Circulus Sacrae Potentiae Femineae“ bedeutet „Kreis der heiligen weiblichen Kraft“. Jeder Mensch trägt weibliche und männliche Anteile in sich. Die weibliche Kraft ist die zyklische: Sie lässt enden, ruhen, sich wandeln und neu beginnen. Es ist die Kraft, die uns durch Übergänge trägt, und ein Kreis, der allen offensteht.
Ich gründete die C.S.P.F., um genau diesen Gedanken in den Zusammenbruch zu bringen. Wir nehmen ihn ernst und öffnen gerade dort Räume, in denen Orientierung möglich wird: in denen du erkennen kannst, was ist, und unterscheiden kannst, was bleiben darf und was gehen muss.
Persönliche 1:1-Begleitung für Menschen in Zeiten tiefgreifender Veränderung. Individuell abgestimmt auf das, was du gerade brauchst: Orientierung im Chaos, Klarheit über die nächsten Schritte, Aktivierung deiner eigenen Ressourcen und konkrete Unterstützung auf dem Weg zurück in deine Handlungsfähigkeit. Es geht nicht darum, dir zu sagen, wie dein neues Leben aussehen soll. Es geht darum, mit dir herauszufinden, was für dich trägt, und deine eigene Übergangskompetenz so zu stärken, dass du deinen nächsten Schritt aus eigenem Sinn gehen kannst.
Anfrage stellen →Vorträge über echten Aufbruch, echten Zusammenbruch und echte Transformation. Über die Räume dazwischen, über Ohnmacht und Handlungsfähigkeit, über Identität nach dem Verlust des Alten, und darüber, warum Veränderung nicht erst dann beginnt, wenn alles wieder gut ist. Getragen von einer Stimme, die nicht nur über Übergänge spricht, sondern sie selbst durchlebt hat.
Anfrage stellen →Gruppenformate für Menschen in Übergängen. Wir schaffen Raum für Reflexion, Ressourcenaktivierung, Werteklarheit und neue Perspektiven. Dabei entsteht etwas, das allein oft schwerer möglich ist: die Erfahrung, mit dem eigenen Umbruch nicht isoliert zu sein, und gleichzeitig den ganz persönlichen Weg darin wieder sichtbar zu machen.
Aktuelle Termine →Veränderung braucht nicht immer sofort eine Lösung. Manchmal braucht sie zuerst einen Raum. Aus dieser Haltung ist „Sehen. Sortieren. Gehen.“ entstanden, mein Ansatz zur Entwicklung von Übergangskompetenz.
Sehen heißt: innehalten und wahrnehmen, was gerade wirklich da ist. Wir schauen auf deine Geschichte und auf die Muster, die dich geprägt haben. Wenn sichtbar wird, was ist, kannst du bewusst entscheiden, was daraus werden soll.
Sortieren heißt: Ordnung in das Erkannte bringen. Was ist jetzt wirklich wichtig? Was liegt in deiner Verantwortung? Welche Werte und Ressourcen tragen dich? Und was davon ist wirklich deins, und was hast du übernommen, vielleicht über Generationen hinweg? So entsteht aus dem Chaos Schritt für Schritt Klarheit. Und genau hier wächst Übergangskompetenz.
Gehen heißt: trotz Unsicherheit eine eigene Entscheidung treffen. Aus Erkenntnis wird Bewegung, aus Orientierung Handlung. Manchmal beginnt das mit einer großen Entscheidung. Oft mit einem einzigen nächsten Schritt.
Sehen, was ist. Sortieren, was trägt. Gehen, was deins ist.
„Übergangskompetenz ist die Fähigkeit, im Dazwischen nicht verloren zu gehen.“
C.S.P.F. ist für alle Menschen, die spüren, dass sich etwas verändern will. Für alle, deren altes Leben nicht mehr trägt, während das neue noch keine Form hat: nach einer Trennung, in einer beruflichen Neuorientierung, in einer Sinnkrise oder in einem Umbruch, für den es noch keinen Namen gibt.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Frauen in Trennung, nach toxischen oder gewalttätigen Beziehungen und in tiefgreifenden Lebensumbrüchen. Diesen Weg kenne ich aus eigener Erfahrung.
Du kannst mich auf drei Wegen erleben: in der 1:1-Begleitung, in einem Workshop oder als Gast meiner Keynotes.
Diese Begleitung ersetzt keine Psychotherapie, medizinische Diagnostik oder Rechtsberatung. Sie bietet Orientierung, Reflexion, Struktur und konkrete Wegbegleitung im Übergang.
Wenn du dich in diesem Dazwischen wiedererkennst, können wir gemeinsam schauen, was du gerade brauchst und ob meine Begleitung zu dir passt.
Unverbindliches Kennenlerngespräch →„Ich wurde Aktivistin, weil ich widersprochen habe. Ich blieb es, weil ich gelernt habe, dass Haltung Verantwortung bedeutet. Und heute weiß ich: Widerspruch allein ist noch keine Stimme. Eine Stimme entsteht erst, wenn wir nicht nur gegen etwas sprechen, sondern für etwas stehen.“
Ich bin ein politisch und gesellschaftlich kritisch denkender Mensch. Seit der Corona-Pandemie hinterfrage ich politische und gesellschaftliche Systeme sehr viel grundsätzlicher als zuvor. Mich interessiert, wie Entscheidungen entstehen, welche Werte ihnen zugrunde liegen, welche Stimmen Raum bekommen, und wo Strukturen Menschen dienen und wo sie beginnen, ihre eigentliche Aufgabe zu verfehlen.
Ich glaube, dass wir in einer Zeit leben, in der viele unserer bestehenden Strukturen neu betrachtet werden müssen: Politik, Bildung, Familie, Gesundheit, soziale Sicherung, der Umgang mit Frauen und Kindern, unser Verständnis von Macht, Verantwortung und Gemeinschaft.
Für mich beginnt politisches Bewusstsein deshalb mit einer einfachen Bereitschaft: hinzusehen. Fragen zu stellen. Zusammenhänge zu erkennen. Widersprüche auszuhalten. Informationen einzuordnen und die eigene Haltung immer wieder zu überprüfen. Und gleichzeitig den Mut zu entwickeln, für die eigenen Werte einzustehen.
Wertekompetenz bedeutet für mich, zu wissen, wofür ich stehe, und gleichzeitig offen genug zu bleiben, die eigene Perspektive zu überprüfen.
Mein öffentlicher Aktivismus begann während der Corona-Pandemie. Ich erlebte den gesellschaftlichen und medialen Diskurs als zunehmend einseitig. Mir fehlten Räume, in denen unterschiedliche Fragen, Erfahrungen und Einschätzungen offen debattiert werden konnten. Also stellte ich meine Fragen öffentlich.
Aus dieser Haltung wurde Engagement. Ich gründete eine politische Vereinigung, organisierte Demonstrationen, Presseveranstaltungen und öffentliche Auftritte. Innerhalb kurzer Zeit war ich eine Person des öffentlichen Lebens.
Ich lernte, was Sichtbarkeit bedeutet: Wer eine Perspektive außerhalb des erwarteten Rahmens vertritt, wird schnell eingeordnet. Und ich lernte Standhaftigkeit. Eine offene Gesellschaft braucht Menschen, die Fragen stellen. Auch unbequeme.
Diese Jahre haben mein Verhältnis zur Politik dauerhaft geprägt. Ich betrachte Machtstrukturen kritisch und bewahre mir ein eigenes Bild, gerade dort, wo die Antworten scheinbar längst feststehen.
Früher bedeutete Aktivismus für mich Öffentlichkeit: Demonstrationen, Bühnen, Reden, Plakate. Heute weiß ich, dass er im täglichen Leben beginnt.
In der Art, wie wir miteinander sprechen. Wie wir unsere Kinder begleiten. Wie wir mit Menschen umgehen, die weniger Macht haben als wir. Welche Strukturen wir weitertragen und welche wir verändern.
Eine Gesellschaft besteht aus Millionen solcher kleinen Räume: Familien, Freundschaften, Schulen, Unternehmen, Nachbarschaften. Dort beginnt Veränderung. Ein Gespräch verändert einen Menschen. Ein Mensch handelt anders. Anderes Handeln verändert Beziehungen. Und Beziehungen verändern auf Dauer Systeme.
„Mein Aktivismus ist leiser geworden. Aber nicht kleiner. Vielleicht sogar tiefer.“
Jeder Krieg, den wir in uns führen, spiegelt sich im Außen. Darum gehört die Arbeit an uns selbst für mich untrennbar zum Aktivismus: Innenschau, Reflexion, die Begegnung mit den eigenen Schatten. Je mehr Frieden wir in uns finden, desto mehr Frieden können wir in die Welt tragen.
Ich stehe für einen Aktivismus, der klar ist und den anderen Menschen trotzdem sieht. Er benennt Missstände und schafft Verbindung. Er setzt Grenzen und hört zu. Deshalb beginnt eine klare Position für mich mit der Bereitschaft, sich den eigenen Dämonen zu stellen.
Ich glaube an Hilfe zur Selbsthilfe. In jedem Menschen liegt die Kraft, sein Leben zu verändern. Gutes Engagement weckt diese Kraft und begleitet sie. So entsteht Veränderung, im Großen wie im Kleinen.
Was sichtbar wird, kann bearbeitet werden. Was ausgesprochen wird, kann sich verändern. Und was verstanden wird, darf mit uns enden, statt an die nächste Generation weitergegeben zu werden.
Ich bin Feministin. Wir leben noch immer in patriarchalen Strukturen, und Frauen spüren das jeden Tag: in der Verteilung von Sorgearbeit, beim Einkommen, in der Frage, wem geglaubt wird, auf dem Heimweg in der Dunkelheit. Das muss sich ändern.
Frauen und Kinder sind in Macht- und Abhängigkeitsverhältnissen besonders verletzlich. Schutz, Sicherheit, wirtschaftliche Unabhängigkeit, körperliche Selbstbestimmung und das Recht, mit der eigenen Erfahrung gehört zu werden, gehören für mich in die Mitte der Gesellschaft.
Diese Veränderung gelingt gemeinsam, und Männer sind dabei Verbündete. Wo Männer Verantwortung übernehmen, Grenzen respektieren, alte Rollenbilder hinterfragen und Frauen und Kindern auf Augenhöhe begegnen, verändert sich Kultur.
Darum verstehe ich Feminismus als Heilungsprozess eines ganzen Systems. Mein Ziel ist eine Kultur, in der jeder Mensch dieselbe Würde hat und Macht verantwortungsvoll getragen wird.
Frauen- und Kinderrechte sind durch meine eigene Geschichte zum Schwerpunkt meines Engagements geworden. Ich weiß, was es heißt, eine gewalttätige Beziehung zu verlassen und danach einen neuen Kampf zu beginnen: um Sicherheit, um Stabilität, um das eigene Leben. Ich weiß, wie es sich anfühlt, zwischen Familiengericht, Jugendhilfe, Behörden und Existenzsicherung zu stehen und gleichzeitig für die eigenen Kinder Halt zu sein.
Meine Position ist klar: Gewalt gegen Frauen ist ein gesellschaftliches Problem. Schutz muss dort ankommen, wo Frauen und Kinder leben. Wer geht, braucht Sicherheit, Wohnraum, finanzielle Stabilität und Glaubwürdigkeit. Und Kinder brauchen ein Hilfesystem, das Gewalt erkennt und sie konsequent schützt.
Es gibt Herrenhäuser. Und es gibt Frauenhäuser.
Mich beschäftigt, was zwischen diesen beiden Bildern über unsere Gesellschaft sichtbar wird. Wie weit reicht Gleichberechtigung, wenn Frauen nach Gewalt zwar gehen können, anschließend jedoch um Wohnraum, finanzielle Sicherheit, Schutz, Glaubwürdigkeit oder die Stabilität ihrer Kinder kämpfen müssen?
Genau hier treffen sich mein Aktivismus und meine Arbeit bei C.S.P.F. Mich interessiert der Raum nach dem Gehen, der Übergang zwischen dem alten Leben und einem neuen, und die Frage, welche Strukturen Menschen brauchen, damit aus Überleben irgendwann wieder Leben werden kann.
Und ich glaube daran, dass jede wirkliche gesellschaftliche Veränderung bei einem Menschen beginnt, der seiner eigenen Stimme folgt und entscheidet, welche Welt er durch sein Handeln miterschafft.
Hier findest du in Kürze meine aktuellen Lesungen, Keynote-Termine und Workshop-Daten.
Ob Übergangsbegleitung, Keynote, Workshop, Presse oder Buch: Schreib mir, worum es geht. Ich antworte dir persönlich.
Für mehr Einblicke, mehr Impulse, mehr von mir.